
Nun ist es knapp 2 Monate her, dass wir urplötzlich unseren geliebten Coiffure-Salon schliessen mussten. Von einem Tag auf den anderen durften wir unseren schönen Coiffure-Beruf nicht mehr ausüben. Das war ehrlich gesagt schon ein grosser Schock. Auch wenn das schöne Wetter dafür sorgte, dass die Stimmung nicht ganz zu Boden ging. Die Hilfe des Bundes in Form von Kurzarbeitergeld konnte einen Teil der sehr massiven finanziellen Belastungen abfedern. Aber nur einen kleinen Teil. Die Sozialleistungen, Versicherungen, Mieten, Abos, Werbekosten, Wartungsverträge etc. liefen alle weiter. Was uns aber besonders fehlte, das war das zufriedene Lächeln unserer Kunden, wenn sie wieder etwas hübscher unseren Salon verliessen. Umso grösser war unsere Freude, als wir vor ein paar Wochen endlich wieder eröffnen durften.
Fantastische Kundenunterstützung
Richtiggehend zu Tränen gerührt hat uns mittlerweile das tiefe Mitgefühl und die grosse Unterstützung unserer treuen Kunden. Es ist schön sie alle wiederzusehen, endlich wieder mit ihnen reden und sie wieder etwas hübscher machen zu dürfen. Dabei war die Umstellung auf die „neuen“ Vorgaben von Coiffure Suisse gar nicht so eine grosse Sache. OK, neu sind die Masken, der Gesichtsschutz, und die neue Distanz. Viren und Bakterien sind aber nichts neues. Der Coiffure Beruf arbeitet sehr eng mit und am Menschen.
Top Hygiene
Wo wir arbeiten ist es oft etwas wärmer und feuchter. Egal ob Dauerwelle oder schöne Haarfarben, beide Behandlungen brauchen Wärme. Und egal ob Sie zum Spitzen-Herrencoiffure oder zur Top-Damencoiffeuse gehen, am Anfang werden Ihre Haare meist gewaschen. Das war schon immer ein gute Keimzelle für allerlei unangenehmes. Deshalb achten wir nicht erst seit HIV und Corona auf grösstmögliche Hygiene. Dass wir unser Werkzeug nach den Kunden desinfizieren, Mänteli und Handtücher nach jeder Verwendung waschen, sollte deshalb sowieso Standard sein. Auch genügend „Lebensraum“ können wir unseren Kunden dank unseres geräumigen Salons bieten. Desweiteren war es uns immer wichtig, unsere Kunden direkt am Frisierplatz zu waschen. So brauchen wir ein paar Wasseranschlüsse und Abläufe mehr, die Kunden können aber bequem sitzen bleiben. Aus Sicht der Hygiene hat diese Investition einen weiteren, grossen Vorteil. Allfällige Viren und Bakterien werden nicht durch unnötige Platzwechsel durch den Salon verteilt.
Das tief in unseren Handlungsweisen verwurzelte Hygienedenken, ergänzt durch die Maskenpflicht und etwas mehr Distanz, machen den Besuch in unserem Salon so sicher wie nur möglich. Wir können endlich wieder unseren geliebten Beruf ausüben. Unsere Kunden können unseren Salon wieder etwas hübscher und mit einem zufriedenden Lächeln im Gesicht verlassen.