
Rasieren – die gute Vorbereitung
Unsere Stammkunden lassen sich sehr gerne auch von uns rasieren. Die fachmännische Rasur ist immer ein Erlebnis beim Herrencoiffure. Zum guten Rasieren muss man ein paar einfache Regeln beachten. Der Herrenstuhl muss eine Nackenstütze und nach hinten neigbare Rückenlehne haben. Sobald wir den Kunden bequem platziert haben, betrachten wir sein Gesicht. Wir achten auf Pickel, Muttermale, Piercings, Haarwuchs etc. Nun nehmen wir eine heisse Kompresse oder ein gut ausgedrücktes Tuch mit Duftöl und weichen das Gesicht ein paar Minuten damit ein. Südländer mit eher dickeren Haaren weichen wir dabei eher noch etwas intensiver ein. Diese, für den Kunden sehr angenehme Vorbereitung, öffnet die Poren und weicht das Barthaar, Langhaar, auf. Gleichzeit reinigen wir so das Gesicht nochmals gründlich, so dass keine Verunreinigungen zu Entzündungen führen können. Nun rühren wir den Rasierschaum an. Wir verwenden dafür ausschliesslich Seifenflocken oder Creme. Wir verzichten auf Schaum aus der Dose. Schliesslich hat selbstgerührter Schlagrahm auch die bessere Konsistenz wie der aus der Dose. Raiserschaum ist immer alkalisch. Die Alkalien öffnen uns die Poren. Sobald wir den Rasierschaum angerührt haben, nehmen wir die warmen Kompressen ab und schäumen das Männergesicht richtig gut ein. Rein nach dem Motto: Gut eingeschäumt ist halb geschoren 🙂
gut rasieren
Bevor wir nun mit dem eigentlichen Rasieren beginnen, legen wir noch die anfänglich festgestellten Hautveränderungen vom Rasierschaum frei. So verhindern wir, diese aus Versehen mit dem Messer abzuschneiden. Das sehr gut geschärfte Messer hatten wir vor dem Rasieren in warmen Wasser eingelegt. Dadurch ist es etwas geschmeidiger geworden. Nun rasieren wir damit in Haarwuchsrichtung und achten darauf, dass wir das Messer dauernd reinigen. Dabei gilt es die Haut gut zu spannen. Je älter die Haut um so stärker müssen wir sie spannen. Wenn es die Haut erlaubt, schäumen wir nun nochmals ein und rasieren das ganze Gesicht nochmals gegen die Haarwuchsrichtung. Wenn wir gut rasiert haben, sollte sich nun kein Schaum mehr im Gesicht befinden.
Rasieren – der richtige Abschluss
Nach dem Rasieren führen wir eine erholsame, beruhigende Gesichtsmassage mit kreisenden, streichelnden, vibrierenden und zupfenden Massagegriffen durch. Dazu nehmen wir ein beruhigendes Oel. Mit der anschliessenden, heissen Kompresse entnehmen wir der Gesichtshaut das überschüssige Oel. Danach legen wir eine eher nass, kalte Kompresse auf, um die Poren der Gesichtshaut wieder zu schliessen. Zum Abschluss massieren wir noch kurz ein saures Aftershave oder eine saure Rasiercreme ein. Dies wirkt wie wenn wir eine Zitrone in den Mund nehmen und schliesst die letzten Poren und verhindert so das Eindringen von Bakterien. Dies ist auch zu Hause wichtig. Nur zu gern vergessen wir im morgendlichen Stress im Badezimmer zu Hause den sauberen Abschluss und wundern uns dann über rote „Büggeli“ im Gesicht. Der Schaum ist alkalisch. Das öffnet die Poren und wenn wir kein Aftershave verwenden, können Bakterien ungehindert eindringen. Also denkt doch einfach an Kevin allein zu Hause im Badezimmer. Hörst du ihn schreien ? Ja, er hat nach dem Rasieren ein Aftershave vom Vater genommen und seine Poren haben sich geschlossen 🙂
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